Reisebegleitung – Begleitung über mehrere Tage

Reisebegleitung heißt: Sie kommt mit. Zur Geschäftsreise, übers Wochenende, in den Urlaub. Es ist die anspruchsvollste Terminform – für beide Seiten – und die, bei der Vorbereitung am meisten zählt.

Was vorab geklärt gehört

Reiseziel, Dauer, Unterkunft, wer welche Kosten trägt, wie viel gemeinsame Zeit geplant ist und wie viel jeder für sich hat. Eine Reisebegleitung, bei der beide von etwas anderem ausgehen, wird für niemanden angenehm.

Übliche Praxis: Du trägst Reise, Unterkunft und Verpflegung; ihr Honorar richtet sich nach Tagen, nicht nach Stunden. Ob eine Anzahlung fällig ist, sagt sie dir – bei mehrtägigen Terminen ist das nicht unüblich, weil sie andere Termine absagt.

Formalitäten nicht vergessen

Ins Ausland braucht sie einen gültigen Ausweis, gegebenenfalls ein Visum. Kläre das früh. Bei Flügen muss der Name auf dem Ticket exakt stimmen – frag rechtzeitig nach dem Namen, der im Reisepass steht.

Und rechne mit Vorlauf. Reisebegleitung wird Wochen im Voraus vereinbart, nicht am Vortag.

Erwartungen ehrlich benennen

Eine Reise ist kein verlängerter Termin. Ihr werdet miteinander frühstücken, schweigen, euch langweilen. Wer das nicht will, bucht besser einen Abend.

Sag ehrlich, wie öffentlich die Reise wird. Ein Firmenevent mit Kollegen ist etwas anderes als ein Wochenende zu zweit.

Häufige Fragen

Wie wird eine Reisebegleitung abgerechnet?
Nach Tagen, nicht nach Stunden. Reise, Unterkunft und Verpflegung trägst üblicherweise du. Eine Anzahlung ist bei mehrtägigen Terminen nicht unüblich.
Wie viel Vorlauf brauche ich?
Wochen, nicht Tage. Bei Auslandsreisen müssen Ausweis und gegebenenfalls Visum passen, und der Name auf dem Ticket muss exakt stimmen.
Ist die ganze Reise über Begleitung inbegriffen?
Das vereinbart ihr vorher. Kläre, wie viel gemeinsame Zeit geplant ist und wie viel jeder für sich hat. Unausgesprochene Erwartungen ruinieren das Format.

Reisebegleitung nach Stadt

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